SLS-Druck (Selektives Lasersintern),Dabei handelt es sich um eine 3D-Drucktechnologie, die auf Laserstrahl und Pulver basiert und auch als selektives Lasersintern bekannt ist. Bei diesem Verfahren wird ein Pulver durch Scannen eines bestimmten Bereichs mittels eines Laserstrahls zu einem festen Modell gesintert.'Das selektive Lasersintern (SLS) ist eine 3D-Drucktechnologie, die sich durch hohe Präzision, hohe Effizienz und ein breites Materialspektrum auszeichnet.
SLS PA12 ist in drei Farben erhältlich: Weiß/Grau/Schwarz.
✔Geeignet für stark beanspruchte, funktionale und komplexe Teile
✔Hohe Temperaturbeständigkeitt
✔Hohe Festigkeit und hohe Steifigkeit, gute Korrosionsbeständigkeit,UndDie Sinterteile können über einen langen Zeitraum verwendet werden.
Arbeitsschritte beim SLS-3D-Druck:
a. Zuerst eine Schicht Pulver auf die Druckplattform auftragen.
b. Der Laserstrahl tastet den Teil der ersten Schicht ab, der gedruckt werden soll, und sintert diese miteinander, um die erste Schicht zu bilden.
c. Verschieben Sie eine Schicht auf der Druckplattform nach unten und verteilen Sie eine neue Pulverschicht.
d. Der Bereich der neuen Schicht wird erneut mit einem Laserstrahl abgetastet und gesintert.
e. Wiederholen Sie die oben genannten Schritte, bis der Druckvorgang abgeschlossen ist.
Komplexer Prozess und hohe Arbeitskosten: Die Oberflächengüte beim SLS-Verfahren ist eine Herausforderung. Im Vergleich zu anderen 3D-Drucktechnologien wie Stereolithografie (SLA) oder Digital Light Processing (DLP) erzeugt SLS Bauteile mit rauen Oberflächen. Daher sind häufig Nachbearbeitungsschritte wie Polieren, Sandstrahlen oder Beschichten erforderlich, um die optische Qualität des Bauteils zu verbessern. Das SLS-Verfahren unterstützt eine breite Materialpalette, das geformte Werkstück benötigt keine Stützstruktur und die Materialausnutzung ist hoch. Trotzdem sind die Kosten für SLS-Anlagen und Materialien nach wie vor sehr hoch. Dies liegt daran, dass das Material vor dem Sintern vorgewärmt werden muss, während des Sinterprozesses Gerüche verdunsten und die Arbeitsbedingungen in den Anlagen relativ rau sind. Aufgrund der großen Materialvielfalt im SLS-Verfahren sind mitunter komplexere Zusatzprozesse notwendig. Beispielsweise muss das Rohmaterial lange (etwa 2 Stunden) vorbehandelt (erhitzt) werden, das Bauteil muss nach der Herstellung 5 bis 10 Stunden abkühlen, bevor es aus dem Pulverbehälter entnommen werden kann. Nach der Entnahme muss das Pulver von der Oberfläche des fertigen Produkts entfernt werden.
Hohe Kosten für Ausrüstung und Rohstoffe: Hochwertige SLS-Drucker und -Materialien sind teuer und erfordern professionelle Bedienung und Wartung. Durch den Einsatz von Hochleistungslasern ist der Formgebungsprozess sehr energieintensiv und die Nachbearbeitung komplex. Neben den reinen Gerätekosten sind zahlreiche Schutzmaßnahmen erforderlich, was den technischen Aufwand insgesamt erhöht und hohe Herstellungs- und Wartungskosten zur Folge hat. Auch bei industriellen 3D-Druckern gilt: Je größer das Formteil, desto höher der Preis. Dies liegt an den höheren Anforderungen an Fertigungstechnologie, Prozess und Maschinenstabilität. Zudem benötigt die SLS-Maschine spezielle Technologien, darunter eine Abschirmung gegen schädliche UV-Strahlung. Dadurch sind die Drucker teuer und nur wenige Desktop-Geräte verfügbar. SLS-Pulver sind daher teurer als flüssige Fotopolymere. All diese Faktoren führen zu hohen Investitionskosten für SLS-Drucker sowie hohen Rohstoff-, Beschaffungs- und Wartungskosten.
