Was ist die Metallform in der Spritzgießmaschine?

Veröffentlichungsdatum: 22. Februar 2023

Eine Spritzgießmaschine dient zum Spritzgießen mit einer Metallform. Diese Form besteht aus einem Formteil in einem Unter- und einem Formteil in einem Oberteil. Im Formteil des Unterteils befindet sich an einer vorgegebenen Stelle nahe dem Einlass zum Einspritzen des geschmolzenen Harzes (P) ein Kanal. Die Kanalöffnungen sind vollständig abgedeckt und bilden so einen Kühlkanal. Das Kühlmedium (z. B. Kühlluft) wird dem Einlass zugeführt, strömt durch die Kanäle und wird am Auslass ausgestoßen. Unter- und Oberteil bestehen aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung. Die Oberflächen des Formteils, die in direktem Kontakt mit dem geschmolzenen Harz stehen, sind sandgestrahlt oder chemisch behandelt, um kleine Erhebungen zu erzeugen.

Das Metallpulver-Spritzgießen (MIM) ist eine neue pulvermetallurgische Technologie zur Herstellung endformnaher Bauteile, die moderne Kunststoffspritzgussverfahren in die Pulvermetallurgie einführt.

Die Metallform ist unten abgebildet:

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Der Prozessablauf ist wie folgt: Zunächst werden Feststoffpulver und organisches Bindemittel homogen vermischt und anschließend unter Erwärmung (ca. 150 °C) mittels Spritzgießmaschine in den Formhohlraum eingespritzt. Danach wird das Bindemittel im Formteil durch chemische oder thermische Zersetzung entfernt. Abschließend wird das Endprodukt durch Sintern und Verdichten gewonnen. Prozess: Bindemittel → Mischen → Spritzgießen → Entfetten → Sintern → Nachbehandlung

Die Spritzgussform ist ein Werkzeug zur Herstellung von Kunststoffprodukten und gewährleistet deren vollständige Struktur und präzise Abmessungen. Spritzgießen ist ein Verfahren zur Massenproduktion komplex geformter Teile. Dabei wird geschmolzenes Material unter hohem Druck in den Formhohlraum eingespritzt und nach dem Abkühlen und Aushärten zum fertigen Produkt verarbeitet. Es gibt verschiedene Arten von Spritzgussmaschinen für Metallpulver. Der Prozessablauf umfasst das Trocknen des Bindemittels, das Einfüllen in den Trichter, das Einspritzen, das Anschließen des Kaltkanals (Heißkanals) und die Kantenbearbeitung.

Beitragende: Alisa


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